Mille feuille á la framboise – französischer Flair für zuhause

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Von Tarte Tartin über Macarons zu Crêpes, die französische Pâtisserie ist auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Was für ein Glück für mich, dass auch ich in der Stadt der Liebe in den Genuss dieser Gaumenfreuden gekommen bin!

In meinem heutigen Artikel möchte ich euch ein bisschen an meinen süßen Eindrücken der bekannten Ziele Ladurée und Fauchon teilhaben lassen. Selbstverständlich habe ich auch euch, wie auch schon der Titel verrät, eine Kleinigkeit mitgebracht. Aber dazu später mehr.

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Die grün-goldene Ladurée-Front in der Rue Royale

Ladurée, die tradtionielle Nobelpatisserie mit der grün-goldenen Ladenfront, hat in Paris ihren Ursprung und war natürlich eines meiner Ziele im Bereich Kulinarik. Auf der Avenue des Champs-Élysées befindet sich die wohl größte Filiale, mit einer sehr stilvollen Bar im Hinterbereich. Durch die bevorzugte Lage waren dort allerdings wirklich viele begeisterte Süßschnäbel in der Konditorei. Da mein Interesse an Schlange stehen meistens nicht so groß ist, zogen mein Freund und ich weiter. Glücklicherweise gibt es mehr Filialen und in der „16 Rue Royale“ wurden wir fündig. Meine absolute Empfehlung: „Macaron caramel au beurre sale“. Er ließ die anderen geschmacklich weit hinter sich. Unbedingt probieren, auch wenn dann die Gefahr besteht, dass ihr von den anderen Sorten nicht mehr so begeistert seid. Délicieuse sind auch die „Saint honoré framboise“.

Laduree
„Saint honoré framboise“ und andere Leckereien
Laduree Schlüsselanhänger
Schlüsselanhänger für Fans der französischen Pâtisserie
ladureebar
Die Bar im Ladurée an der Champs-Élysées

In der Nähe der Rue Royale, am Place de la Madeleine befindet sich der Delikatessenladen Fauchon. Er ist in rosa gehalten und wirkt wie ein „Victoria´s Secret Store“ der Kulinarik. 😀 Macarons, Schokolade, lecker duftender Kaffee, Tee und diverste pikante Spezialitäten im hochpreisigen Segment reihen sich aneinander.

Fauchon
Pinkes Ambiente im Delikatessenladen Fauchon

Exquisit und hochwertig sind auch die Spezialitäten im nahegelegenen Bistro Fauchon. Pikante Eclairs, Käse, Wein, Brote und Gebäck reihen sich hier aneinander. Hier kann man Platz nehmen und in einem stylischen Ambiente den Blick auf die beeindruckende Kirche, welche einer römischen Therme nachempfunden wurde, genießen. Wenn man es eilig hat, kann man sich fertig abgepackte, belegte Brötchen und Salate kaufen. Es werden allerdings definitiv nicht nur die Geschmacksnerven, sondern auch die Augen verwöhnt.

Überraschend lecker habe ich das Palmier gefunden. Vor allem, wenn das jemand wie ich sagt, der Blätterteig nicht sehr gerne hat. Von der weniger schmeichelhaften Bezeichnung „Elefanten-Ohr“ sollte man sich geschmacklich nicht täuschen lassen. Es war die beste Kreation aus Blätterteig, die ich je gegessen habe!

FauchonWein

Auch empfehlenswert und ein optischer Genuss: Ein Besuch im Moulin Rouge!

Zum Abschluss komme ich aber noch zu meinem Mitbringsel für euch: Einer fruchtigen Mille feuille á la framboise, einfach gemacht und obendrauf ist noch super-lecker. Bei dieser Leckerei handelt es sich um Cremeschnittchen, wahlweise mit Schokolade oder mit Früchten. Die Blätterteigschichten werden normalerweise mit der Creme patisserie gefüllt. Viel frischer schmeckt sie aber mit einer simplen Topfen-Oberscreme. Mille feuille heißt übrigens „Tausend Blätter“ übersetzt.

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Mille-feuilles á la framboise – Blätterteig mit Creme und Himbeeren

Zutaten für ca. 5 Stk.:

1 Pkg. Blätterteig
500 g Topfen
250 ml Schlagobers
2-3 EL Zucker
4 EL Kokosmilch
min. 250 g Himbeeren

Zubereitung:

Zuerst den Backofen vorheizen, den Blätterteig ausrollen und diesen mehrmals mit der Gabel einstechen. Damit der Teig schön flach bleibt und nicht, wie ein Luftballon aufgeht, könnt ihr ihn mit einem zweiten, kleineren Blech beschweren. Dieser bleibt dann bei ca. 200 Grad für eine halbe Stunde im Backofen.

Den ausgekühlten Blätterteig wird dann in gleich große Platten bzw. Scheiben geschnitten. Bedenkt, dass ihr pro Schnitte drei Platten braucht.

Anschließend könnt ihr schon das Schlagobers steif schlagen. Topfen mit Zucker und der Kokosmilch ebensfalls gut schlagen und dann das Schlagobers unterheben.

Danach nehmt ihr euch eine Platte her, spritzt mit dem Spritzsack die Creme in Tuffs darauf und gebt ein paar Himbeeren zwischen die Tuffs. Wer will kann in die Mitte der Tuffs eine kleine Überraschung für die Gäste verstecken, wie beispielsweise eine leckere Himbeer- oder Schokoladecreme. Dann wird eine Platte darauf gesetzt und das Ganze nocheinmal wiederholt. Als Abschluss habe ich die Mille feuille mit Schlagoberstuffs, Himbeeren und einem Rafaello gekrönt.

Nach ein paar Stunden im Kühlschrank könnt ihr euch damit ein bisschen Paris-Feeling nach Hause holen!

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Bon Appetit!

Eure Kathi 🙂

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